Kooperationen von Zivilgesellschaft und Kommunen in der entwicklungspolitischen Bildungsarbeit
(Simultanübersetzung: Deutsch, Englisch)
Entwicklungspolitische Bildungsarbeit vermittelt Wissen über weltweite Zusammenhänge und Kompetenzen, die jeder Einzelne braucht, um seiner ethischen Verantwortung für eine tragfähige Entwicklung der menschlichen Gemeinschaft gerecht zu werden. Dieses Ziel kann umso besser erreicht werden, je intensiver sich zivilgesellschaftliche Initiativen auch mit staatlichen oder wirtschaftlichen Akteuren auf eine Zusammenarbeit verständigen können. Hier liegt eine große Chance, das "Globale Lernen" als pädagogische Orientierung für unsere Suche nach zukunftsfähigen Problemlösungen gesellschaftlich breit zu verankern.
Ziel des Forums war es, an konkreten Fallbeispielen der Frage nachzugehen, unter welchen Voraussetzungen und auf welchen Feldern eine wirksame, langfristige Kooperation von Politik, Wirtschaftsorganen und zivilgesellschaftlichen Akteuren in der entwicklungspolitischen Bildungsarbeit erreicht werden kann. Dabei sollten auch Möglichkeiten bzw. Forderungen zur Finanzierung entsprechender Projekte thematisiert werden.
Diskutanten
Olivier Consolo
Direktor der European NGO Confederation for Relief and Development (CONCORD), Belgien
Monika Dülge
Leiterin der Klima-Kampagne von Eine Welt Netz NRW, Vorstandsmitglied beim Verband Entwicklungspolitik deutscher Nichtregierungsorganisationen (VENRO)
Naheed Haque
Stellvertretende leitende Koordinatorin, United Nations Volunteers
Denis Huber
Geschäftsführender Direktor des North-South Centre des Europarates, Portugal
Rudith King
Development Planner and Gender Policy Analyst, Ghana
Moderation:
Christa Henze
Universität Duisburg-Essen, Aktion Zukunft Lernen
Zurück zum Programm
Zurück zur Forenübersicht